Sportarten der Zukunft fördern – eSports als Sportart anerkennen!

Die Jungen Liberalen Bonn sprechen sich dafür aus, dass eSports als Sportart durch den DOSB (Deutschen Olympischen Sportbund) anerkannt wird und dieser gegebenenfalls dafür seine Kriterien ändert.

Kein Tracking in E-Mails der JuLis und der FDP

Die Jungen Liberalen verbitten sich den Einsatz von Tracking-Features in E-Mails, die von den Jungen Liberalen oder den Freien Demokraten an ihre Mitglieder versandt werden. Der Kreisvorstand wird beauftragt, in seinem Wirkungsbereich auf derlei Technologie zu verzichten und dort, wo diese Unsitte bereits um sich gegriffen hat, auf ihre Abschaffung hinzuwirken.

Klare Rahmenbedingungen für Peer-to-Peer-Finanzierung

Der Markt für Peer-to-Peer-Finanzierung wächst global rasant. Die Peer-to-Peer-Finanzierung präsentiert sich als vielversprechendes Instrument, die Bank- und Kapitalmarktfinanzierung zumindest zu ergänzen oder sogar zu ersetzen. Der wichtigste potenzielle Vorteil eines funktionierenden Peer-to-Peer-Marktes ist der verbesserte Zugang zu Finanzmitteln, insbesondere für junge, innovative und spezialisierte Unternehmen, für die ein Screening durch traditionelle Finanzinstitute zu schwierig und zu teuer ist.

In Deutschland gibt es zu dieser Finanzierungsform keine klaren Regeln, weshalb oft angenommen wird, dass die Plattformen, welche die Peer-to-Peer Kredite vermitteln, eine volle Banklizenz benötigen. Diese hohen fixen Kosten sind für Start-ups schwer zu tragen und ihre Notwendigkeit außerdem sehr fragwürdig, da es sich hierbei nicht um Banken, sondern lediglich um Plattformen handelt.

Wir fordern daher, einheitliche Standards zu etablieren und die Regulierung explizit einer existierenden regulatorischen Behörde zuzuweisen. Hierbei soll die BaFin die Aufsicht der Plattformen übernehmen und hierzu ein Lizenzverfahren erstellen, welches das Vertrauen in solche Plattformen ohne die millionenschwere Hürde in Form einer vollen Banklizenz schafft. Ein solches Verfahren sorgt auch für Transparenz von und für Kreditgeber und Kreditnehmer.

Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, die traditionellen Formen der Finanzintermediation durch Peer-to-Peer Finanzierung zu ergänzen und gleichzeitig die dringendsten Risiken zu begrenzen. Indem die Spielregeln für alle an der Peer-to-Peer-Finanzierung beteiligten Parteien klargestellt werden und indem den Anlegern angemessene Instrumente zur Verfügung stehen, um sich Meinungen zu bilden und geeignete, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen, kann sich der Peer-to-Peer-Markt auch in Deutschland zu einem relevanten und sicheren Markt entwickeln.

Wir fordern ebenfalls, klare Regeln für die Rückforderungen der Darlehensgeber einzuführen, sowie die Kreditnehmer dazu anzuhalten, Informationen über frühere Kredite und deren Leistung offenzulegen. Da die Peer-to-Peer-Finanzierung über das Internet erfolgt und somit nahezu grenzenlos ist, ist eine Koordination diesbezüglich auf supranationaler Ebene anzustreben.

Antisemitischer Hetze und Gewalt im weltoffenen Bonn keinen Raum geben

Bonn ist eine weltoffene Stadt. Wir bekennen uns vorbehaltlos zu unserer historischen Verantwortung. Wir beziehen eindeutig und unmissverständlich Position zu jeder Form der Hetze gegenüber unseren jüdischen Mitbürgern und Besuchern. Wir bekräftigen die Städtefreundschaft mit Tel Aviv. Wir bekennen uns mit dem Staat Israel solidarisch und unterstützen sein Existenzrecht sowie sein Recht auf Selbstverteidigung.

Die Jungen Liberalen wenden sich gegen jegliche Form des offenen oder versteckten Antisemitismus, der sich in Hass gegenüber Juden ausdrückt oder sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nicht-jüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen richtet. Wir verurteilen Aufrufe und Kampagnen zum politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und akademischen Boykott (BDS), die im Kern darauf abzielen, den Friedensprozess im Nahen Osten zu unterminieren und die Existenz Israels in Frage zu stellen.

Wir fordern die Stadt Bonn dazu auf, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass Einzelpersonen, Gruppen sowie Organisationen, die antisemitische Boykottkampagnen und -aktivitäten unterstützen, weder direkt noch indirekt finanzielle oder materielle Unterstützung aus öffentlichen Mitteln der Stadt erhalten.

Wir unterstützen den einstimmig beschlossenen Antrag des Landtags NRW zur antisemitischen Boykottbewegung und fordern die Stadt Bonn dazu auf, sich der Initiative weiterer Städte anzuschließen, Einzelpersonen, Vereinen und Organisationen, die die Boykottbewegung gegen Israel unterstützen, keinerlei Räumlichkeiten oder Flächen zur Verfügung zu stellen, sowie ihre kommunalen Gesellschaften anzuweisen und an private Träger zu appellieren, entsprechend zu verfahren.